Das Gebäudeensemble der Alten Synagoge (Hagenstraße 48)

Seit 2001 gehören die Gemeindebauten der ehemaligen Hagenower jüdischen Gemeinde zum Museum. 1828 in der Hagenstrasse erbaut, ist das Ensemble um die Synagoge in seiner Geschlossenheit einmalig in Mecklenburg. Im Vorderhaus befanden sich die Religionsschule mit Lehrer- und Hausmeisterwohnung sowie das rituelle Bad (Mikwe). Auf dem Hof stehen die imposante Synagoge und der Wagenschauer. Wenngleich die Inneneinrichtung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde, blieben die Gebäude jedoch in ihrer Substanz erhalten und wurden zwischen 2004 und 2009 umfassend restauriert. Im Vorderhaus, dem  jetzigen Hanna-Meinungen-Haus, ist seit dem 09. November 2010 die Dauerausstellung "Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg" zu sehen. Die Alte Synagoge dient vielfältigen kulturellen Zwecken und Sonderausstellungen.

Am 05.09.2007 wurde die Synagoge mit einem Konzert der Mecklenburgischen Festspiele eingeweiht. Die 10. Hagenower Schülerkunstausstellung 2007/2008 war die erste Sonderausstellung im ehemaligen Betraum.


Die Rückseite der Synagoge.



Blick in den ehemaligen Betraum.




Das Hanna-Meinungen-Haus.